MTB Tour Frankreich 2016

Dieses Jahr war es wieder soweit, wieder 1 Woche in den Französichen Bergen mit dem Mountainbike unterwegs. Los ging es an einem Samstag im Juli um 2 Uhr in der Frühe und gegen Mittag waren wir dann in Clavans le Bas. Da vor einiger Zeit ein Tunnel am Lac du Chambon eingestürzt war hat man auf die Schnelle am anderen Seeufer eine Ausweichstrecke gebaut welche ich aber bei starken Regenfällen nicht mehr fahren möchte.

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Besonders vertrauenwürdig sieht das Ganze nicht unbedingt aus!

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Ankunft in Clavans le Bas, und wie soll es auch anders sein, nachdem wir eingecheckt hatten ging es gleich los, sozusagen zum Einfahren. Runter zum Stausee, rauf nach Auris le Station und weiter zum Col du Maronne und zum Col du Sarenne.

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Auris le Station, hier war das Wetter noch ganz gut, aber beim letzten Aufstieg hat uns ein Gewitter überrascht. 3 von uns hat es voll erwischt, wir konnten uns gerade noch zu einer Schäferhütte retten und der freundliche Schäfer gewährte uns Unterschlupf solange es goss wie aus Eimern.

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In der Hütte mit dem Schäfer den wir auch noch beim Nachmittagsschlaf gestört haben.Nachdem der Regen nachgelassen hatte fuhren wir rauf zum Col und auf der anderen Seite runter zur Unterkunft, trotz alledem eine sehr nasse Angelegenheit.

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Am Col du Sarenne, und jetzt geht es runter und…. ein MTB hat keine Schutzbleche und es regnet noch immer!!!!!

Sonntag:

Blauer Himmel, angenehme Temperaturen, also auf zur nächsten Runde.

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Die heutige Tour führte uns zuerst zum Balcon d’Auris mit gewaltigem Tiefblick nach Bourg d’Oisans (Startpunkt für Alpe d’Huez).
 
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Und hier noch ein kleiner Film dazu: Entlang am Balcon d’Auris nach La Garde

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Und von La Garde aus begann dann der klassische Aufstieg nach Alpe d’Huez, zusammen mit unzähligen Rennradfahrern und auch noch ein paar Moutainbikern.

 

Wir haben an Höhe gewonnen und blicken zurück nach Bourg d’Oisans

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F16-So-06Unsere Damen erreichen Huez und es geht gleich weiter nach Alpe d’Huez. Natürlich gibt es dann einen “Boxenstopp” bevor es weitergeht Richtung Col du Sarenne.

F16-So-07Bemerkenswert die Landebahn vom Flugplatz Alpe d’Huez, sehr stark abfallend. Muss für Piloten interessant sein hier zu landen und zu starten.

F16-So-08Wir nähern uns dem Col du Sarenne und blicken zurück zur Schäferhütte wo wir gestern Nachmittag Schutz vor dem Gewitter gefunden haben.

F16-So-09Immer wieder schön, zu dieser Jahreszeit blühte es auf allen Wiesen entlang des Weges in Hülle und Fülle.

F16-So-10Das Ziel in Sicht, der Col du Sarenne mit dem Refuge de Sarenne, einer voll ökologischen Bergunterkunft.

F16-So-11Und ab hier geht es nur noch bergab nach Clavans le Bas und diesmal bei schönem Wetter.

Montag:

Wir wechseln das Quartier und es geht weiter nach St. Jean de Maurienne. Mit dem MTB eine lange Etappe und nicht Alle fahren da mit. Da ich sowieso den Bus fahre teilen wir uns in 2 Gruppen auf. Die erste Gruppe fährt über Bourg d’Oisans rauf nach Vaujany und über den Col du Sabot (2100 m) weiter zum Col de la Croix de Fer (2067 m) und dann zum Ziel. Wir fahren bis Vaujany mit dem Bus und dann den Col du Sabot mit dem Rad und wieder zurück nach Vaujany. Mit dem Bus geht es dann weiter über den Col du Glandon zum Quartier.

F16-Mo-01Und es geht los zum Col du Sabot von eimem Parkplatz bei Vaujany.

F16-Mo-02Links im Bild die Skipisten und Downhillstrecken welche von Alpe d’Huez nach Vaujany führen.

F16-Mo-03In der Bildmitte, zwischen den beiden Grashügeln ist der Col du Sabot.

F16-Mo-04Und überall blüht es.

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F16-Mo-07Blick zurück, kurz vor dem Ziel.
 
F16-Mo-08Der Col du Sabot ist erreicht.
 
F16-Mo-09Und es geht weiter, vorbei am Stausee Lac de Grand Maison Richtung Col du Glandon.
 
F16-Mo-10Und die Gruppe teilt sich wieder, die einen über den Col de la Croix de Fer und wir mit dem Bus über den Col du Glandon nach St. Jean de Maurienne.

Dienstag:

Heute sind wir ein Highlight der Tour de France 2015 gefahren, die Lacets de Montvernier und dann weiter zum Col du Chassy (1532 m).

F16-Di-01Blick von einem seitlichen Aussichtspunkt auf die Lacets de Montvernier, ein Traum von Strasse.

F16-Di-02Von unten sieht man allerdings gar nicht so viel, nur ein paar Mauern von den Serpentinen.

F16-Di-03Es geht bergauf und die ersten Kehren haben wir geschafft.

F16-Di-04Einfach nur schön!

F16-Di-06Blickt man von oben nach unten dann schaut das schon ganz anders aus.

F16-Di-08Es ist fast geschafft.

F16-Di-09Und so geht es weiter zum Col Chaussy.

F16-Di-10Montpascal, ein kleines Dorf auf dem Weg zur Passhöhe.

F16-Di-11Am Col angekommen.

F16-Di-12Montvernier und im Hintergrund die Felswand wo die Strasse zum Pass durchführt.

F16-Di-13Und auch unser “Chef” hat den Aussichtspunkt gefunden um seine Bilder zu machen.

Mittwoch:

Und wieder ziehen wir weiter, nach Bardoneccia in Italien zu unseren letzten Etappen. Wir teilen uns auch wieder in 2 Gruppen und ich fahre den Bus über den Col du Galibier, Briacon und über das Val du Pre und den Col d’Echelle nach Melezet. Von hier aus fahren wir der ersten Gruppe in das Vallée-Étroite entgegen.

F16-Mi-01Am Col du Telegraph

F16-Mi-02Col du Galibier

F16-Mi-03Col du Galibier, Blick Richtung Col du Lautaret

F16-Mi-04Eine tolle Aussicht vom Col du Galibier

F16-Mi-05Blick in das Vallée-Étroite

F16-Mi-06Bis zu dem Wasserfall im Hintergrund sind wir gefahren

F16-Mi-07Rifugio I Re Magi

F16-Mi-08Und hier warten wir auf die erste Gruppe

F16-Mi-09Am Col de la Vallée-Étroitre, aufgenommen von der ersten Gruppe

Donnerstag:

Auf zur “Königsetappe”, der Col du Sommelier mit 3008 m Höhe. Wahrlich eine Herausforderung für Mountainbiker wie wir sie selber “erfahren” haben. Wir fahren mit dem Bus bis Rochemolles und beginnen hier den Aufstieg. Hier hört die Teerstrasse auf und es geht zügig bergauf, vorbei an einem Stausee und weiter Richtung Rifugio Scarfiotti.

F16-Do-01Am Parkplatz von Rochemolles starten wir….

F16-Do-02… und schauen bald zurück auf diesen kleinen Ort.

F16-Do-03Es geht vorbei am Stausee

F16-Do-04und auch die Rifugio Scarfiotti lassen wir links liegen

F16-Do-05wir sehen einen steilen Grashang und da müssen wir gleich hoch. Man kann in etwa die Serpentinen erkennen.

F16-Do-06und hier der Blick nach unten

F16-Do-07und nochmal, von weiter oben.

F16-Do-08ab hier geht es nun mit nur mehr leichter Steigung in den Talgrund….

F16-Do-09Doch dann geht es auf teilweiser miserabler Strasse, schotterig und verblockt erst richtig los und nur noch Bergauf. Manchmal ging es im Geröll einfach nicht mehr weiter und man musste sein Rad auch schieben.

F16-Do-10Die letzten Serpentinen und dann, dort oben zwischen den grossen Steinblöcken, hat man es fast geschafft.

F16-Do-14Am Co du Sommelier auf 3008 m angekommen!

F16-Do-13Und wir geniessen die herrliche Aussicht.

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Von der Abfahrt vom Col bis zur Rifugio Scarfiotti gibt es auf YouTube ein Video von mir zu sehen:

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Es geht wieder runter und wir schauen von oben zur Rifugio Scarfiotti wo wir gleich einkehren werden.

F16-Do-17Rochemolles, ein kleines wunderschönes Dorf welches wir uns noch anschauen.

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F16-Do-18Und damit geht ein toller Tag zu Ende welcher für mich auch der höchste Pass war welchen ich jemals gefahren bin.

Freitag:

Letzter Tag unserer Frankreichwoche. Nach dem doch recht anstrengenden Col du Sommelier gehen wir es heute gemütlich an und fahren von Bardoneccia über den Col de l’Echelle in das Val du Pre und weiter Richtung Talschluss bis nach Laval, sozusagen zum “ausrollen”.

F16-Fr-01Bardoneccia

F16-Fr-02und nochmal Bardoneccia, am Ortsende

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Auf der Strasse zum Col de l’Echelle.F16-Fr-04
Nicht die Strasse nehmen, sondern etwas Abseits wo es nicht so einfach ist.F16-Fr-05

Wieder zurück in der Spur…F16-Fr-06
….lädt die Auberge zur Brotzeit ein.F16-Fr-09
Tagesziel erreicht, wir blicken nach Laval und machen Pause in dieser herrlichen Landschaft.F16-Fr-10
Manche waschen am Ende der Skisaison die Ski, hier wäscht einer nach dem Ende der Tour-Woche sein Mountainbike !!F16-Fr-08Kurz vor Nevache, ein letzter Blick zurück.Und wer sich noch die Abfahrt vom Col du Sommelier anschauen möchte, der findet hier noch ein Video davon:Abfahrt vom Col du Sommelier

Tja, das war es dann von einer herrlichen Woche mit dem MTB in den französichen Bergen. Es gibt natürlich noch viel mehr Bilder und Videomaterial, aber alles kann man ja hier auch nicht reinpacken. Und am letzten Abend waren wir dann noch in Bardoneccia auf Achse, denn einen “Absacker” haben wir uns schon verdient.

Über Kommentare würde ich mich freuen, wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten und wer noch mehr über unsere Tour wissen möchte darf mich gerne kontaktieren.

Dubai – 2015 und 2016

Nachdem ich Dubai 2015 eine Woche lang besucht habe wurde ich anscheinend irgendwie infiziert denn 2016 sind wir wieder nach Dubai gefahren. Diesmal aber nicht mit einem Veranstalter sondern auf eigene Faust. Bei dem riesigen Angebot an Flügen und Hotels musste man sich nur das für sich richtige aussuchen. Somit waren wir beim 2. mal 8 Tage unterwegs und 5 Tage davon im Mietwagen um die VAE auch ausserhalb von Dubai zu erkunden. Und als wir dann wieder zu Hause waren, haben wir festgestellt was wir “nicht” gesehen haben. Also schon wieder ein Ansatz um vielleicht nochmals die VAE zu bereisen.

Nun gut, Dubai ist und bleibt eine Stadt die anscheinend nur “Superlative” kennt. Imposante Bauwerke, Luxushotels und vieles mehr erwartet den Besucher und so manches davon konnten wir sehen und erleben und auch beim 2. Besuch viel Neues sehen. Vor allem wenn man die anderen Emirate der VAE bereist. Nachfolgend nun Bilder und Videoclips von 2 Aufenthalten in den VAE.

Doch beginnen wir zuerst mit einer Tour in die Wüste ausserhalb der Stadt Dubai denn ausser Sand gibt es da nicht mehr viel und es ist natürlich für viele ein Erlebnis der besonderen Art, eine Tour mit dem Jeep über die Dünen – auch “Dune Bashing” genannt. Ein kleines Video soll davon einen Eindruck vermitteln was da auf einen zukommt.

Eine herrliche Wüstenlandschaft

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aber es gibt auch interessante Gesteinsformationen

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Doch nun zurück nach Dubai. Man könnte viel darüber schreiben, aber alles ist eigentlich schon hinreichend bekannt und dokumentiert. Vor allen das Luxushotel Burj Al Arab und das höchste Gebäude der Welt, der Burj Kalifa. Aber ebenso bekannt sind auch die 2 grossen “Shopping Malls”, die Mall of the Emirates und die Dubai Mall. Letztere mit einer gigantischen Grössen von ca. 50 Fussballfeldern und ca. 1200 Geschäften. Doch zu allem gibt es bei Wikipedia ausreichende Informationen.

Und nun ein paar Bilder aus der Mall of the Emirates und da hier nichts unmöglich ist, werfen wir einen Blick in die Skihalle:

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Ständig minus 2 Grad in der Halle, auch im Sommer bei Aussentemperaturen von plus 45 Grad !!

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Ein sehr originelles Schuhregal, nur die Winterstiefel fehlen.

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Die Mall ist 220.000 Quadratmeter groß und es gibt ca. 700 Geschäfte und über 90 internationale Restaurants und Cafe’s.

Absolut gigantisch ist die Dubai Mall mit ca. 350 000 qm Verkaufsfläche, ca. 14 000 Parkplätzen und vielen Attraktionen die ich hier gar nicht aufzählen kann.

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Diesmal war der absolute Hammer die “Lightshow” am Bourj Khalifa. Es ist schon imposant, an einem über 800 m hohen Gebäude so ein faszinierendes Spektakel zu installieren.

 

MTB-Tour zum Kehlsteinhaus (Eagle’s Nest)

Die Saison muss vorbei sein und dann darf man auf der Kehlsteinstrasse auch mit dem Mountainbike fahren oder aber auch als Bergwanderer zu Fuss gehen. Deshalb findet diese Tour auch meistens Anfang November statt, in der Hoffnung auf gutes Wetter. Da wurden wir nicht enttäuscht, am Gipfelkreuz des Kehlsteins (1881 m) waren es gefühlte 20 Grand. Doch vor dem Gipfel gab es einen doch recht beschwerlichen und teilweise steilen Aufstieg von knapp 1300 Höhenmetern zu bewältigen. Von Berchtesgaden aus zur Scharitzkehlalm und dann hoch zur Kehlsteinstrasse bis zum Buswendeplatz und noch weiter hinauf mit den Bikes bis kurz unter das Kehlsteinhaus und dann zu Fuss bis zum Gipfel. Abwärts fuhren wir über die Nordseite, vorbei am Busparkplatz und über eine “Rodelbahn” wieder hinunter nach Berchtesgaden.

Hier kann man die Tour im Detail sehen:
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Ein Video von dieser Tour gibt es hier zu sehen:

MTB-Tour zum Kehlsteinhaus

MTB-Tour zum Straubinger Haus

Ausgangspunkt dieser Tour war Reit im Winkel und nach kurzer Zeit ging es gleich mal gewaltig bergauf. Selten zu sehen, aber alle Teilnehmer haben ihr Rad auch mal geschoben. Aber das war es dann auch schon und weiter ging es über Almwiesen stetig Bergauf mit traumhaften Ausblicken zum Wilden Kaiser. Nach einem letzten kleinen Steilstück war dann die Hütte in Sicht und somit auch Zeit für eine Brotzeit. Talwärts ging es dann auf Forststrassen bis zum Parkplatz Seegatterl wo die Tour noch weiter ging bis zum Weitsee und dann zurück nach Reit im Winkel, wo ich aber aus Zeitgründen nicht mehr dabei sein konnte. Und wieder war eine schöne MTB-Tour zu Ende.
Ein Video von dieser Tour gibt es hier zu sehen:

Bike Tour zum Straubinger Hause

MTB-Tour Vorderriss – Wallgau – Walchensee – und zurück

Am Samstag den 08.08.15 haben wir von Vorderriss aus die o. g. MTB Tour gemacht. Teilweise im Schatten war es noch erträglich und so sind wir an Wallgau vorbei der Isar entlang nach Krün geradelt und haben im Vorbeifahren auch noch den Platz gesehen wo Mr. President Obama sein Weissbier geschlürft hat. Weiter ging es rund um den Barmsee und dann nach Wallgau und nach Einsiedel am Walchensee. Nach einer Pause ging es entlang des Walchensees und nochmals aufwärts Richtung Ochsensitzerberg (was für ein schöner Name) und dann wieder hinunter nach Vorderriss. Einige Aufnahmen haben leider einen “Schleier” weil anscheinend zwischen Objektivschutz und Kameralinse feuchte Luft kondensiert ist wegen der Hitze, vor allem am Nachmittag. Ingesamt waren es dann rund 55 Km und 820 Höhenmeter.

Von dieser Tour gibt es hier ein Video zum ansehen:

Bike Tour Vorderriss – Walchensee – Vorderriss

MTB am Gardasee

Es war schon lange mal geplant nach Riva oder Torbole am Gardasee zu fahren um mit dem Mountainbike ein paar schöne Touren zu unternehmen. Bekannt für enorm viele schöne Touren und als absolutes highlight auch mal den Tremalzo zu fahren. Nun ergab sich die Gelegenheit und 4 Tage haben dann gereicht um einige Touren zu machen und vor allem natürlich auch den downhill vom Tremalzo zu fahren.

Unsere erste Tour führte uns über die alte Ponale Strasse zum LEDRO See.

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Blick auf Riva, hier zweigt die alte Ponale Strasse von der Hauptstrasse ab.

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Und schon geht es in die Höhe mit tollen Tiefblicken auf den Gardasee.

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Man sieht auf diesem Bild gut den weiteren Strassenverlauf der alten Ponale Strasse.

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Ganz unten sieht man etwas von der Hauptstrasse welche hier nur im Tunnel verläuft.

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Und weiter geht es aufwärts, auch durch einige kurze Tunnels und meisten mit grandiosem “Tiefblick” auf den Lago di Garda.

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An dieser Bar mit Sonnenterasse endet der ausgesetzte Teil der Ponale Strasse und es geht auf der Teerstrasse weiter.

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Am Ledro See angekommen.

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Und zurück nach Riva wieder über die Ponale Strasse.

Am nächsten Tag haben wir uns dann den TREMALZO Downhill vorgenommen. Man kann natürlich auch zuerst mal mit dem Bike über den Ledro See bis zur Rifugio Garda und weiter bis zum Tunnel hochfahren, aber dann hat man auch schon fast 2000 Höhenmeter hinter sich bevor es wieder abwärts geht. Wir gingen es gemütlich an und haben uns mit dem Shuttle Bus hoch kutschieren lassen. Zuerst fährt man dann von der Garda Hütte noch ca. 150 Höhenmeter hoch bis zum Tunnel und danach geht es auf er alten, sehr schotterigen Militärstrasse zuerst mal runter bis zum Passo di Nota.

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Blick zurück zur Rifugio Garda, dem Ausgangspunkt dieser Tour.

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Diese Karte zeigt den gesamten Streckenverlauf der Tremalzo Abfahrt. Links ist der Beginn nach dem Tunnel und dann schlängelt es sich runter bis nach Pregasina und weiter auf der alten Ponale Strasse zurück nach Riva. Das waren dann 1790 m Abstieg, dazwischen drin ca. 240 m Anstieg und gebraucht haben wir, natürlich mit jeder Menge Pausen denn bei Aussicht muss man einfach immer wieder stehen bleiben, ca 4,5 Stunden.

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Wir haben den Tunnel durchfahren und sind nun auf der Südseite und ab hier geht es fast nur noch Bergab bis nach Riva. Doch zuerst mal bis zum Nota Pass.

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Hier kann man ganz gut sehen wieviel loser Schotter auf der Strasse liegt.

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Der erste Teil liegt hinter uns, wir sind am Nota Pass angekommen. Nach einer Pause geht es weiter zum Passo Bestana und gleich wieder mit einem “knackig steilen” Anstieg.

Und von der Abfahrt bis hierher noch ein kleines Video:

 

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Und immer wieder schöne Aussichten zum Gardasee.

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Und ab hier hört dann das was man bisher noch als Strasse bezeichnen konnte auf und es geht auf Trails weiter. Hier, beim Passo Guil ist dann auch die letzte Möglichkeit bei einer Pause mit frischen Getränken und einer kleinen Brotzeit sich zu versorgen. Und wie man im nächsten Bild sieht, bei der Aussicht bleibt man gerne ein Weile sitzen.

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Es geht weiter zum Passo Rocchetta (1159 m) und auch hier wieder atemberaubende Tiefblicke zum Gardasee.

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Nachdem Passo Nota ging es zuerst noch auf einer Forststrasse weiter aber dann wurde der Weg zum Trail bis wir kurz vor Pregasina wieder einer Forststrasse erreicht haben.  Wir hatten eine wunderbare Aussicht auf Torbole. Zurück nach Riva ging es dann wieder auf der alten Ponale Strasse.

Von diesem Abschnitt ebenfalls noch ein kleines Video:

Und zum Schluss dann noch ein Video von der Abfahrt auf der alten Ponale Strasse:

Skifahren in Ratschings

Für 3 Tage beim Skifahren in Ratschings, es war einfach nur ein Traum. Bestens präparierte Pisten und trotz vieler Skifahrer etappenweise immer noch ganze Abschnitte für uns allein gehabt. Man konnte einfach nur losfahren und geniessen. Am ersten Tag noch sehr kalt und stürmisch, aber dann nur noch Sonne pur und moderate Temperaturen.
Hier ein paar Bilder von diesen Tagen.

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Das war noch am 1. Tag, kalt und stürmisch.

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Blick vom Jaufenhaus zum Jaufenpass

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Blick vom Jaufenhaus in das Skigebiet

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Blick von der Saxtner Hütte auf traumhaft leere Pisten

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Skigebiet Ratschings Richtung Jaufenpass

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An der Kalcher Alm, die letzte Sonne und dann ab in’s Tal und wieder nach Hause. So schnell sind 3 Tage vorbei.

Winterwanderung im Kaisertal

Nachdem für heute schönes Wetter angesagt war wollte ich mal wieder auf die Ritzau Alm im Kaisertal. Nach dem Schneefall der letzten Tage war es dann ein ganz schöner Schlauch bis zum Ziel. Zuerst geht es ja an die fast 350 Stufen bergauf und man kommt dann nach einiger Zeit zum Veitenhof. Aber zum Einkehren ist es noch zu früh.

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Blick zum Veitenhof – im Hintergrund der Pendling

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An der Stelle wo der Weg zur Ritzau Alm von der Strasse abzweigt habe ich dann auch noch gelesen dass Die Ritzau Alm “Betriebsferien” hat, also auch keine Einkehrmöglichkeit. Aber was soll’s, ich wollte ja was tun und entschloss mich trotzdem für diesen Weg um dann über die Fahrstrasse wieder runter zu gehen. Dann gibt es halt die Einkehr erst am Pfandlhof. Aber, der Aufstieg war dann ganz schön beschwerlich wie man aus den Bildern ersehen kann. Es gab nur eine tiefe Spur und ich versank teilweise bis zu den Knien im Neuschnee.

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Dem Etappenziel schon näher, einfach nur noch traumhaft – kurz vor der Ritzau Alm

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Blick zurück und wie man sieht, der Weg war beschwerlich!

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Hinter den Tannen in der Bildmitte ist die Ritzau Alm und im Hintergrund links die Naunspitze und rechts das Petersköpfel (1745 m)

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Die Naunspitze, herangezoomt!

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Die kleine Kapelle neben der Ritzau Alm

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 Blick zum Wilden Kaiser mit Totenkirchl, Fleischbank und mehr………

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 Der Hinterkaiserhof

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Weiter geht es zur Antoniuskapelle, im Hintergrund wieder der Pendling

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Blick zurück zur Antoniuskapelle, rechts der Wilde Kaiser

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Der Pfandlhof ist in Sicht und damit auch eine wohlverdiente Einkehr mit einem Gamsragout.

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Ein letzter Blick zurück in das winterliche Kaisertal

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Im übrigen, man hätte sich oft ausruhen können, aber alle Bänke waren “unbesitzbar“.

Alle Bilder aufgenommen am 29. Januar 2015