Gardasee 2021 im Herbst

Wieder mal für eine Woche an den Gardasee zum Camping Cisano wo wir schon öfters waren. Nichts geplant, einfach drauf los und auch noch ein bisschen mit dem MTB durch die Gegend fahren. 

Eine besondere Wolkenstimmung über dem See gab es dann auch noch am nächsten Tag zu sehen:

Das Wetter war wieder super, also rauf auf das Rad um eine kleine Runde zu drehen.

Zuerst von Cisano bis zum Canale Biffi und dann weiter bis Rivoli.

Kurz vor Rivoli mit Blick auf die Festung.

Von da aus dann über Seitenstrassen und Radwege zurück nach Cavaion Veronese, rauf nach Incaffi und auf der anderen Seite runter nach Bardolino und zurück.

Wir beschlossen am Mittwoch mit dem Bus nach Verona zu fahren und das ging problemlos und fast pünktlich. Aber, der Bus war brechend voll und das war in den jetzigen Corona-Zeiten nicht mehr so angenehm. Retour war es dann auch nicht viel anders, aber wir haben es schadlos „überlebt“.

Hier noch einige Bilder aus Verona:

Die Arena von Verona
Rundgang rund um die Arena
Die Arena von Verona
An der Piazza delle Erbe
Chiesa di Santa Anastasia
Chiesa di Santa Anastasia
Blick über die Etsch zum Castel San Pietro
Blick zum Santuario Nostra Signora di Lourdes Verona
Die Ponte Pietra
Im Dom von Verona, die Chiesa di San Giovanni in Fonte

Am letzten Tag habe ich dann noch einen Ausflug zur Festung Monte, gegenüber der Festung Wohlgemut auf der anderen Talseite der Etsch unternommen.

Der Tourverlauf von Cisano bis zur Festung Monte.

Es waren ca. 44 Km und 1220 Höhenmeter

Die Festung selber ist schon etwas „verfallen“, aber die Aussicht ist dafür phantastisch und es hat sich gelohnt hier rauf zu fahren.

Blick auf Monte und links davon die Festung
An der Festung angekommen
Blick auf die Festung Wohlgemut oberhalb der Etsch.
Ein etwas düsterer maroder Eindruck im inneren.
Auch Grafittis dürfen nicht fehlen
Blick zu den Windrädern

Und zum Schluss noch ein fast schon „kitschiger“ Sonnenuntergang am Gardasee, wie fast jeden Abend.

Das war’s von dieser wunderschönen Woche am Gardasee.

Grossglockner 2016

Am 6. Mai war es wieder soweit, rauf auf den Grossglockner bzw. von Ferleiten über das Fuscherkar zur Edelweissspitze auf 2575 m Höhe. Eigentlich war die Strasse ja schon mal fast offen, aber dann kamen nochmal sehr ausgiebige Schneefälle und die Öffnung der Glocknerstrasse war dann erst am 3. Mai. Dafür hatten wir dann aber einen strahlend blauen Himmel und ab Piffkar Schnee, soviel wie ich in all den Jahren noch nie gesehen habe.

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Und es ging zügig bergauf und es wurde wärmer und wir fuhren im Sonnenschein.

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Und weitere Bilder:

  • Lisa, GO !
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Kurze Strassensperre, weiter oben ist Schnee in die Strasse gerutscht und muss erst geräumt werden. Hat aber nicht lange gedauert.

Edelweissspitze

Unsere Ankunft ist sogar noch per Webcam von der Edelweissspitze dokumentiert worden! Doch nun folgt eine ausgiebige Rast.

  • Kerstin auf den letzten Metern

Es wurde irgendwie, trotz Sonnenschein, immer kälter und wir machten uns auf den Weg wieder talwärts.

  • Und es geht wieder abwärts zum Fuschertörl

Und von der Abfahrt gibt es hier noch ein kleines Video zu sehen:

Unsere Tour im Video

Korsika 2015

25 Jahre TSV 1990 Reischenhart – eine Jubiläumstour

Eine Jubiläumsfeier der besonderen Art: mit einem grossen Bus und 3 Transportfahrzeugen fuhren 59 Mitglieder und 54 Bikes nach Korsika. Startpunkt war Reischenhart und unser Ziel war der Campingplatz „Arinella Bianca“ in Ghisonaccia auf Korsika.

Am Samstag nach der Ankunft war die Welt noch in Ordnung, aber in der Nacht gab es ein sehr heftiges Gewitter und am Morgen gab es dann eine böse Überraschung, der halbe Campingplatz stand unter Wasser.

Auch wenn der Platz immer noch unter Wasser stand, wir waren ja zum Biken hier und schon ging es los zur ersten Radtour. Die einen wollten zum baden und die anderen mehr. Es ging hoch durch die Schlucht „Defilé l’Inzecca“ und der Badeplatz war erreicht. Wir fuhren aber weiter nach Ghisoni und dann Richtung Col de Verde, bogen aber vorher ab auf die Strasse zur Skistation. Ingesamt war es eine lange, aber schöne Tour mit 104 Km und ca. 1800 Höhenmetern.

Ein Ausflug nach Bonifacio gehört schon fast zum Pflichtprogramm einer Korsikareise. Wir entschieden uns gleich mal für eine Bootsfahrt um vor allem diese Stadt, welche auf einem Felsen hoch über dem Meer thront, von der Seeseite aus zu sehen. Es war zwar ein ganz netter Wellengang und es hat uns gehörig durchgeschaukelt, aber es war sehr schön und beeindruckend. Nach der Bootsfahrt sind wir noch zur Zitadelle  raufmarschiert, aber die Sonne brannte mit aller Kraft herunter, wir hatten über 30 Grad und da war das Interesse weiteres zu erkunden nicht mehr besonders gross.

Die nächste MTB-Etappe führte uns nach Chisa, einem Dorf in den Bergen. Viele kommen hierher weil es da einen sehr bekannten Klettersteig gibt (mehr Inormationen). Ausgangspunkt war wieder Ghisonaccia und wir fuhren auf Nebenstrassen bis Travo wo dann der Aufstieg auf einer Teerstrasse mit ganz wenig Verkehr begann. Nichts aufregendes, aber doch 72 Km und ca. 900 Höhenmeter.

Es wurden ja täglich teilweise auch mehrere Touren angeboten, aber man kann nicht überall dabei sein. Ein Highlight unseres „Vereinsausfluges“ war dann die gemeinsame Auffahrt nach Prunelli. Wir sorgten schon für Aufsehen als dann an die 50 Biker in einer langen Schlange, die meisten im Vereinsdress, durch Ghisonaccia und weitere Dörfer rollten. Wir hatten sogar noch einen Kameramann auf dem Motorrad mit dabei, also schon fast wie bei der Tour de France.

prunelli

Ein Gruppenfoto zum Abschluss dieser Vereinstour.

Bei der letzten Tour fuhren wir mit dem Bus nach Corte um von hier aus durch die „Gorges de la Restonica“ bis zum Talschluss zu fahren. Am Ende des Restonica-Tals findet sich auf 1370 m die Bergerie de Grotelle. Von hier aus kann man noch zu 2 Zielen weiterwandern, die innerhalb von einer bzw. zwei Stunden erreichbar sind, die beiden Seen Lac de Capitello und Lac de Melo. Oberhalb des Restonica-Tals liegt nach 1000 m Aufstieg der Oriente-See.

Unser Urlaub auf Korsika geht zu Ende. Den letzten Tag noch am Meer geniessen und dann heisst es Abfahrt nach Bastia auf die Fähre und nach Hause. Es waren schöne Tage mit vielen neuen Eindrücken und wir werden bestimmt wieder hierher kommen.