Wir fuhren los und machten beim Filmmuseum in Lone Pine einen Stop. Vom Parkplatz aus ein Blick zur Sierra Nevada mit dem Mount Whitney. Ein kleines aber sehr interessantes Museum mit vielen „Originalen“ aus der Filmgeschichte, hauptsächlich aus der Zeit wo in der Gegend Western gedreht wurden. Unter anderem gab es einige Originalkleidungsstücke von John Wayne zu sehen.
Eine Original Panavision Filkamera, ein gewaltiges Teil.
Ein alter Kamerawagen wie er früher zu Fahraufnahmen verwendet wurde.
Die Colt’s rauchten zwar nicht mehr, aber auch diese Schmuckstücke stammen aus irgendeinem Western.
Von Lone Pine aus startet die Mount Whitney Portal Road auf 2557 Meter und man ist dem höchsten Berg Amerikas (ausser Alaska) mit 4421 m schon sehr nahe. Wir sind aber dann wieder umgekehrt bevor die grosse Steigung beginnt, denn mit dem WOMO und seinem enormen Spritverbrauch war uns das dann zu Mühsam. Es gäbe noch weitere schöne Strassen in die Berge, aber da bräuchte man viel mehr Zeit dafür.
Aber es gibt noch eine interessante Strasse, die Movie Road durch die Alabama Hills. Hier wurden viele Filme gedreht, unter anderem auch Django Unchained mit Christoph Walz. Diese Strasse hatte es aber in sich. Es ist eine Schotterstrasse mit vielen Schlaglöchern und Waschbrettartigen Passagen. Zum Teil war Fahren nur im Schritttempo möglich.

Dann hätten wir uns bald noch ein Riesenproblem eingehandelt da wir falsch abgebogen sind, in ein Seitental wo die Strasse immer enger wurde und auf einmal war Schluss. Gott sei Dank, man konnte aber problemlos wenden und wir kamen wieder zurück auf die Movie Road. Alles nicht so einfach mit dem Riesenwohnmobil.
Nach endlos langsamer Gurkerei auf dieser Schotterpiste erreichten wir endlich wieder die 395 und fuhren weiter Richtung Mono Lake.
In Independent, eigentlich ein Strassendorf an der 395, bestaunten wir ein mächtiges Gerichtsgebäude welches man so hier nicht vermutet hätte.
In Big Pine sahen wir am Strassenrand einen BBQ und machten noch eine späte Mittagspause.  Eigentlich wollten wir dann in Bishop übernachten, wussten aber nicht dass gerade die “Mule Days” stattfanden und deshalb alle Plätze restlos ausgebucht waren. Ein Mule ist ein Maulesel und das wird jedes Jahr gross gefeiert mit Rodeo und sonstigen Veranstaltungen.

Also weiterfahren bis zum Mono Lake wo wir dann am frühen Abend am Monovista RV Stellplatz angekommen sind. Wir haben vorher schon beschlossen hier mal 3 Tage Pause zu machen und den Platz hatte ich ja auch schon reserviert.